Über seine Thesen zum “Ich-Format von innen” erzählt Primeconcept-Co-Gründer Wolfgang Pastl beim 22butterfly Corporate Karisma Festival.

Die (Entstehungs-) Geschichte einer Organisation hat meist viele Anfänge. Erfolgreich bleibt sie, wenn sie stets neue Bezüge zu ihnen herstellen kann. Die Backstory verbindet dann über Zeiten und Umstände hinweg und wird somit im besten Wortsinn intergenerativ und nachhaltig. Geschichte entwickelt sich auf der Zeitachse „Bild für Bild“ und wird so letztlich zu einem Film, der Dynamik entwickelt, mitreißend wirkt und im Idealfall authentisch bleibt.

Die Geschichte in sich selbst finden: Man muss nicht Everybody’s Darling sein, um gut anzukommen. Wolfgang Pastl von Prime Concept vergleicht Visuelles Storytelling gern mit dem Freilegen des Kernholzes bei einem Baum: „Kernholz“, so sagt er, „ist farbig und enthält differenzierende Kernstoffe. Beim Visuellen Storytelling schälen wir diese Kernstoffe heraus und machen ihre Unverwechselbarkeit sichtbar. So entsteht Aufmerksamkeit schon lange vor dem Anfang einer Handlung. Wir entwickeln eine Geschichte deshalb immer von innen nach außen und wurden für die Ergebnisse dieser Denk- und Arbeitsweise schon mehrfach ausgezeichnet.“

Wenn der Spannungsbogen auf uns selbst verweist, erschließt er damit auch das Karisma, das uns gegeben ist. Dazu bedarf es guter Bilder, glaubwürdiger Auftritte, einleuchtender Beispiele, erkennbarer Handlungsmuster und einer Storyline, die das Verbindende deutlich macht. Wolfgang Pastl: „Auch wenn es im Zeitalter der Sozialen Medien verlockend ist, nach Likes zu schielen, adressieren wir unsere Produktion immer an Menschen und nicht an Algorithmen. Menschenbilder sind und bleiben das Interessanteste, was unsere (Medien-)Welt zu bieten hat.“

Kommentare an: Am Anfang war die Story

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